My trip to Egypt: Kairo Tag 7-10
Update aus der Stadt, die sich dem Ramadan beugt. Wirklich unglaublich, wie sich diese Metropole innerhalb von wenigen Minuten von einem wurdelnden Bienenstock in eine Totenstadt wandelt. Das Schauspiel wiederholt sich täglich zwischen sechs und sieben und dauert ungefähr zwei Stunden an. Ich überlege unterdessen, ob ich “Oriental Zombieland” oder sowas in der Art drehen soll, um die Stimmung einzufangen, die hier allabendlich herrscht.
Abgesehen von Ramadan, was hat sich getan? (» Weiterlesen…)
My trip to Egypt: Kairo Tag 6 und 7
Sonntag, 8. August 2010, von Geburtstagen, Sprachkursen und Jamaikanern auf Dächern
Sonntag war mein Geburtstag. Der Don ist 26. Mehr Worte mag ich darüber nicht verlieren. Und Scherze zum Alter sind sowieso…
Zu all der Freude durfte ich Sonntag um acht aufstehen, Sanna musste in die Sprachschule zum Aufnahmetest. Ich nutzte die Zeit am International Language Institute, um ein paar Videos zu schneiden, die ich jetzt nicht hochladen kann, weil der Upload hier dauernd unterbrochen wird.
My trip to Egypt: Kairo Tag 4 und 5
Tag 4, Freitag der 6. August 2010. Von Wartezeiten, teuren Cocktails und abermaliger Dekadenz.
Welcome back. Einige Zeit vergangen seit dem letzten Update. Mittlerweile tu ich mich schon schwer, die Dinge wieder abzurufen und in die richtige Reihenfolge zu bringen. Eines steht fest, wir waren bis heute nicht im National Museum, nehmen es uns aber jeden Tag vor.
Freitag war ein chaotischer Tag. Einige Termine ausgemacht, keiner gehalten. Die Kairiner sind, um es angemerkt zu haben, ein extrem gastfreundliches Volk. Unsere Freunde hier geben als ihr einziges Ziel vor, uns “happy” zu machen. Auch auf der Straße freut sich jeder, wenn er uns sieht. Meiner Theorie nach liegt das an der Haarfarbe meiner attraktiven Begleitung, angeblich sei dem aber nicht so. Jedenfalls gastfreundlich ja – pünktlich nein. Die Organisation der Menschen sieht in etwa so aus, wie die Situation in den Straßen – chaotisch. So waren wir wieder mal in den City Stars, ihr könnt euch erinnern, die riesige Shopping Mall. Eigentlich hätte dies nur der Treffpunkt sein sollen, um danach in die Altstadt fotografieren zu gehen. Leider hat Mischu noch keine Lizenz bekommen, ohne der es nicht möglich ist, sicher Bilder von Kairos Monumenten zu machen.
My trip to Egypt: Kairo Tag 1
Assalam alaykum. Viprolog goes Egypt. Die nächsten drei Wochen wird mein Blog zur Sammelstelle meiner persönlichen Impressionen aus der Stadt, die tatsächlich niemals schläft. Heute: Tag 1, Flug, Ankunft und erste Eindrücke.
Unser Trip hat gut begonnen. AUA-Maschine überbucht, kein Platz für Sanna und mich. Dafür ein 200 Euro Voucher für Flugtickets, für einen Kurzurlaub nimmt man dann auch gerne den Umweg über München in Kauf. Aus unserer geplanten Ankunftszeit von 15h Ortszeit (14h in Österreich) wurde nichts. Endgültige Ankunft: 20:45. So weit alles reibungslos. Am Flughafen empfing uns unsere einheimische Freundin Shamion mit ein paar ihrer Freunde. Und dann ging es auch schon los. Hinein in’s Verkehrschaos einer Millionenmetropole.
Aus den Reiseführern war uns bekannt, dass Straßenverkehrsordnung hier nicht oberste Priorität beim Erwerb einer Fahrlizenz hat. Für einen Mitteleuropäer wie mich ist die totale Anarchie anfänglich trotzdem unglaublich. Nach nur drei Minuten wurde der erste Radfahrer neben unserem Auto angefahren. Hier gibt es nur wenige Ampeln, die ihrerseits wenig Relevanz haben. Ansonsten tut hier jeder was er will. Da wird kreuz und quer gefahren, dreispurig auf zweispurigen Straßen, abgebogen, obwohl auf der Nebenspur Autos fahren. Das ständige Verkehrschaos verursacht glücklicherweise relativ niedrige Geschwindigkeiten, sodass die Zusammenstöße meist harmlos sind. Man könnte fast sagen, sie gehören zum Alltag.
Ansonsten ist hier 24 Stunden Programm. Voller Rummel rund um die Uhr. Die Stadt ist heiß und schmutzig, geprägt aus einer Mischung von alter Kultur und Globalisierung. Bezeichnend dafür der Mc Donald’s, der an unserer Straßenecke den geegenüberliegenden Mini-Markt in seiner Auslage spiegelt. Die Menschen sind trotz permanenter Lärmbelastung und spürbarer Luftverschmutzung höchst entspannt. Weniger entspannt sind wir beim Überqueren von Straßen. Regeln gibt es keine. Augen zu und durch die Devise.
Wir “residieren” im Australian Hostel, ca. 10 Minuten vom National Museum entfernt in zentraler Lage. Ein paar Daten: Offizielle Einwohner 15-20 Millionen, Einheimische sprechen vom Doppelten in inoffiziellen Zahlen. Der Preis für ein durchschnittliches Mittagessen liegt bei 4 Euro. Unser Hostel kostet 10 Euro die Nacht. Wir halten bei 4 Mbit/s zu 512 Mbit/s Down/Up. Durchaus OK um tägliche Routinearbeiten zu verrichten.
Ein Freund von Shamion ist Grafikdesigner und Fotograf, verfügt über eine beeindruckende Sammlung an Canon-Linsen und wird mich in den nächsten Tagen zum einen mit Equipment versorgen, zum anderen an interessante Plätze bringen, die es cinematographisch abzubilden gilt. Abendplan für heute: Besuch im National Museum und das Nachtleben von Kairo kennenlernen.
Am Ende erste Impressionen. Bis morgen mit dem nächsten Update.
World Blogging Forum Vienna 2010
Wuhuu. From Bukarest to Vienna. Das World Blogging Forum kommt auf Initiative von Ritchie Pettauer und mit Unterstützung von A1 Telekom in die Hauptstadt. Am 13.11.2010 werden sich nationale und internationale Blogger treffen, um die Zukunft der digitalen Medienlandschaft zu skizzieren. Die Teilnahme am Event ist gratis, die Anzal der Tickets jedoch streng limitiert.
Mein Ticket ist bereits gesichert, alle anderen Interessierten können laut Angabe des Veranstalters ab Beginn nächster Woche ihr Ticket auf http://wbf2010.at und im Laufe der Zeit auf diversen Blogs sichern.
Ich werde euch hier weiter auf dem Laufenden halten.
Das neue iPhone ist da – Wann kommt das iPhone 4G nach Österreich?
Heute war es so weit. Auf der WWDC, der Apple World Wide Developers Conference, wurde das neue iPhone 4G der Weltöffentlichkeit präsentiert. Zuvor gehütet wie ein Staatsgeheimnis, gab es die ersten Gerüchte, nachdem angeblich eines der neuen Wunder-Telefone in einer Bar in San Jose gefunden. Nun ist es da. Und wie immer schaut es gut aus. Aber können die neuen Funktionen überzeugen? Und wann wird es in Österreich erhältlich sein?
Die Features
Als Video-Geek bin ich am meisten gespannt auf die integrierte 720p HD Kamera. Nicht nur aufzeichnen kann man HD-Videos, nein, auch schneiden. Dafür wurde eigens eine iMovie HD App entwickelt. Ich bin gespannt, wie der Mobiltelefon-Prozessor sich beim Bearbeiten von Bewegtbild macht. Das Feature könnte jedenfalls sehr schnell in anderen Smartphones übernommen werden und zu einem weiteren Hype in Sachen Informationsvermittlung auf Video-Basis sorgen. Das iPhone verfügt zudem über eine zweite Kamera für Videotelefonie, welche aber vorerst nur über WLAN, nicht aber über den Mobilfunkanbieter angeboten wird. Die integrierte 5MP Kamera wird durch einen LED-Blitz unterstützt, der im Video-Modus als Kameralicht fungiert. Was hat das 4G noch zu bieten?
Von Multitasking bis Retina Display
Erstmals kann ein iPhone mehrere Apps gleichzeitig öffnen. Damit entwickelt sich das Phone endgültig zum portablen Mini-Computer. Versprochen wird dabei hohe Performance, die höhere Akku-Leistung soll die neu entwickelte Batterie kompensieren. Durch das iOs4, wird Multitasking auch auf dem iPhone 3Gs möglich, allerdings nur bei Apps, die für das 4G geschrieben wurden.
Zum Display. Apple spricht vom hochauflösendsten Display aller Zeiten. Was mit 326 pixels/inch rein technisch auf jeden Fall Weltrekord ist. Ob es sich wirklich derart von der Konkurrenz absetzen wird, ist abzuwarten.
Eine weitere Neuerung, die bei Konkurrenzprodukten bereits eingesetzt wird, ist ein zweites Mikrofon, das die Sprachqualität verbessern soll.
Das Design
Nicht nur die Auflösung des Displays ist rekordverdächtig, auch die Maße sind beeindruckend. Mit nur 9,8 Millimetern ist das iPhone 4G das dünnste Smartphone am Markt. Ein Aluminiumrand umrahmt das Handy. Die Oberfläche ist aus gehärtetem Glas, das lt. Apple um ein Vielfaches resistenter sein soll, als das des 3GS. Außerdem hat das Phone 6 Bewegungssensoren bzw. Beschleunigungssensoren eingebaut, welche für neues Feeling in Sachen Handy-Gaming sorgen sollen.
Schwächen
Das iPhone 4G wird, wie seine Vorgänger, keinen zusätzlichen Speicherkarten-Slot. Es weist in der größten Version 32 Gigabyte Speicher auf. Bei der Datenübertragung bleibt man beim HSPA-Standard, welcher eine Downloadrate von 7,2 MBit/sek aufweist. Keine große Revolution also. Trotz allem bin ich kein Prophet, wenn ich schon jetzt ankündige, dass das Smartphone zum absoluten Verkaufsschlager mutieren wird. Wie sein großer Bruder, das I-Pad, von dem Apple-Boss Jobs heute die zwei Millionste verkaufte Einheit bekannt gab.
Verkaufsstart in Österreich
Ein Verkaufsstart für Österreich steht noch nicht fest, laut Chip.de wird das Handy in Deutschland aber ab 24. Juni in den Verkauf gehen. In Österreich wird es weiterhin über Orange und T-Mobile erhältlich sein. Tarife und Preise sind mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Magnum Gold personalized Video Kampagne: “As precious as Gold”
Eskimo hat sich für die Promotion des neuen Magnum Gold etwas cooles einfallen lassen: Ein personalized Video in dem du an einem Goldraub beteiligt bist. Du schlüpfst dabei in die Rolle des Cousins von Benicio del Toro und entführst gemeinsam mit seiner Frau (Caroline Correa) 75 Millionen Golbarren.
Besonders bemerkenswert ist das Gesichtsmapping das eine feine 3d-Optik kreiert. Mit diesem Video gelingt mit Sicherheit ein viraler Effekt, es bestätigt den Trend personalisierter Videos als virales Marketingtool. Wenn die Entwicklung dieses Genres so weitergeht, werden wir schon bald die Hauptrolle auf einem Body-Double in einem abendfüllenden Blockbuster spielen. Man darf gespannt sein.
Meine Rolle als: “The Cousin” könnt ihr unter folgendem Link bewundern: As precious as gold introducing Manuel Gruber.
Unter folgendem Link kannst du dich selbst in die Hauptrolle bringen: http://www.mymagnum.com/
Chartjackers: Mit Hilfe von Social Media die Charts erobern?
Unlängst wurde ich aufmerksam gemacht auf eine interessante Case Study aus Großbritannien. Vier junge Social Media Geeks stellten den Versuch an, im Sinne eines wohltätigen Zwecks einen Song aufzunehmen und diesen mit Hilfe ihrer Social Media Communities in die Charts zu pushen.
Dabei wurden sowohl der Song, als auch die Musiker über Youtube gecastet, Kontakt zu Produzenten aufgenommen und am Ende über Social Media Kanäle vermarktet.
Dieses Video zeigt in sehr unterhaltsamer Art und Weise, was dabei rausgekommen ist, viel Spaß damit:
Entrepreneurship 2010 – Warum die Old Economy nervt und die wahren Stars Surfshorts tragen
Jetzt mal ehrlich. Die Diskussion über die Nachhaltikgeit von Unternehmen, das ganze CSR-zeugs, who cares? Unternehmer wird, wer Kohle machen will. Dafür trägt der/diejenige auch die Verantwortung. Die Formel ist einfach: Höchstmöglicher Verkaufspreis – Geringsmögliche Produktionskosten = Maximaler Ertrag. Klar, es ist bedauerlich, wenn Umwelt und Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Vielen Unternehmern tut das im tiefsten Inneren auch sicher leid. Aber ganz ehrlich: So lange die Marge passt, ist der Chef zufrieden. Schließlich kann man die nicht ganz so sauberen Maßnahmen ja unter den PR-Teppich kehren. Und eine Welt von gleichberechtigten, selbstverantwortlichen Arbeitern? Wo bleibt da der Grundgedanke des Wortes Arbeiter?















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