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My trip to Egypt: Kairo Tag 7-10

Geschrieben von Manuel Gruber am 15. August 2010

Update aus der Stadt, die sich dem Ramadan beugt. Wirklich unglaublich, wie sich diese Metropole innerhalb von wenigen Minuten von einem wurdelnden Bienenstock in eine Totenstadt wandelt. Das Schauspiel wiederholt sich täglich zwischen sechs und sieben und dauert ungefähr zwei Stunden an. Ich überlege unterdessen, ob ich “Oriental Zombieland” oder sowas in der Art drehen soll, um die Stimmung einzufangen, die hier allabendlich herrscht.

Abgesehen von Ramadan, was hat sich getan? (» Weiterlesen…)

My trip to Egypt: Kairo Tag 6 und 7

Geschrieben von Manuel Gruber am 10. August 2010

Sonntag, 8. August 2010, von Geburtstagen, Sprachkursen und Jamaikanern auf Dächern

Sonntag war mein Geburtstag. Der Don ist 26. Mehr Worte mag ich darüber nicht verlieren. Und Scherze zum Alter sind sowieso…

Zu all der Freude durfte ich Sonntag um acht aufstehen, Sanna musste in die Sprachschule zum Aufnahmetest. Ich nutzte die Zeit am International Language Institute, um ein paar Videos zu schneiden, die ich jetzt nicht hochladen kann, weil der Upload hier dauernd unterbrochen wird.

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My trip to Egypt: Kairo Tag 4 und 5

Geschrieben von Manuel Gruber am 10. August 2010

Tag 4, Freitag der 6. August 2010. Von Wartezeiten, teuren Cocktails und abermaliger Dekadenz.

Welcome back. Einige Zeit vergangen seit dem letzten Update. Mittlerweile tu ich mich schon schwer, die Dinge wieder abzurufen und in die richtige Reihenfolge zu bringen. Eines steht fest, wir waren bis heute nicht im National Museum, nehmen es uns aber jeden Tag vor.

Freitag war ein chaotischer Tag. Einige Termine ausgemacht, keiner gehalten. Die Kairiner sind, um es angemerkt zu haben, ein extrem gastfreundliches Volk. Unsere Freunde hier geben als ihr einziges Ziel vor, uns “happy” zu machen. Auch auf der Straße freut sich jeder, wenn er uns sieht. Meiner Theorie nach liegt das an der Haarfarbe meiner attraktiven Begleitung, angeblich sei dem aber nicht so. Jedenfalls gastfreundlich ja – pünktlich nein. Die Organisation der Menschen sieht in etwa so aus, wie die Situation in den Straßen – chaotisch. So waren wir wieder mal in den City Stars, ihr könnt euch erinnern, die riesige Shopping Mall. Eigentlich hätte dies nur der Treffpunkt sein sollen, um danach in die Altstadt fotografieren zu gehen. Leider hat Mischu noch keine Lizenz bekommen, ohne der es nicht möglich ist, sicher Bilder von Kairos Monumenten zu machen.

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My trip to Egypt: Kairo Tag 1

Geschrieben von Manuel Gruber am 04. August 2010

Assalam alaykum. Viprolog goes Egypt. Die nächsten drei Wochen wird mein Blog zur Sammelstelle meiner persönlichen Impressionen aus der Stadt, die tatsächlich niemals schläft. Heute: Tag 1, Flug, Ankunft und erste Eindrücke.

Unser Trip hat gut begonnen. AUA-Maschine überbucht, kein Platz für Sanna und mich. Dafür ein 200 Euro Voucher für Flugtickets, für einen Kurzurlaub nimmt man dann auch gerne den Umweg über München in Kauf. Aus unserer geplanten Ankunftszeit von 15h Ortszeit (14h in Österreich) wurde nichts. Endgültige Ankunft: 20:45. So weit alles reibungslos. Am Flughafen empfing uns unsere einheimische Freundin Shamion mit ein paar ihrer Freunde. Und dann ging es auch schon los. Hinein in’s Verkehrschaos einer Millionenmetropole.

Aus den Reiseführern war uns bekannt, dass Straßenverkehrsordnung hier nicht oberste Priorität beim Erwerb einer Fahrlizenz hat. Für einen Mitteleuropäer wie mich ist die totale Anarchie anfänglich trotzdem unglaublich. Nach nur drei Minuten wurde der erste Radfahrer neben unserem Auto angefahren. Hier gibt es nur wenige Ampeln, die ihrerseits wenig Relevanz haben. Ansonsten tut hier jeder was er will. Da wird kreuz und quer gefahren, dreispurig auf zweispurigen Straßen, abgebogen, obwohl auf der Nebenspur Autos fahren. Das ständige Verkehrschaos verursacht glücklicherweise relativ niedrige Geschwindigkeiten, sodass die Zusammenstöße meist harmlos sind. Man könnte fast sagen, sie gehören zum Alltag.

Ansonsten ist hier 24 Stunden Programm. Voller Rummel rund um die Uhr. Die Stadt ist heiß und schmutzig, geprägt aus einer Mischung von alter Kultur und Globalisierung. Bezeichnend dafür der Mc Donald’s, der an unserer Straßenecke den geegenüberliegenden Mini-Markt in seiner Auslage spiegelt. Die Menschen sind trotz permanenter Lärmbelastung und spürbarer Luftverschmutzung höchst entspannt. Weniger entspannt sind wir beim Ãœberqueren von Straßen. Regeln gibt es keine. Augen zu und durch die Devise.

Wir “residieren” im Australian Hostel, ca. 10 Minuten vom National Museum entfernt in zentraler Lage. Ein paar Daten: Offizielle Einwohner 15-20 Millionen, Einheimische sprechen vom Doppelten in inoffiziellen Zahlen. Der Preis für ein durchschnittliches Mittagessen liegt bei 4 Euro. Unser Hostel kostet 10 Euro die Nacht. Wir halten bei 4 Mbit/s zu 512 Mbit/s Down/Up. Durchaus OK um tägliche Routinearbeiten zu verrichten.

Ein Freund von Shamion ist Grafikdesigner und Fotograf, verfügt über eine beeindruckende Sammlung an Canon-Linsen und wird mich in den nächsten Tagen zum einen mit Equipment versorgen, zum anderen an interessante Plätze bringen, die es cinematographisch abzubilden gilt. Abendplan für heute: Besuch im National Museum und das Nachtleben von Kairo kennenlernen.

Am Ende erste Impressionen. Bis morgen mit dem nächsten Update.

Eine Gruppe Menschen in einem Cafe in Kairo

Erfrischender_Salat_mit_Limetten_Kairo

Australischer_Bewohner_Hostel_Kairo